DER WERTISMUS

Kein Manifest

Wertismus steht für einen Wertewandel im 21. Jahrhundert.

 

Er inkludiert alle Geschlechter und kann somit als Pendant zum Feminismus gesehen werden.

Jedes Individuum ist wertvoll.

Jedes Individuum, egal welcher Geschlechterzugehörigkeit, welcher Herkunft oder sexuellen Identität erfährt Akzeptanz und Toleranz, denn der Pluralismus bestimmt die Norm.​

 

Wertismus steht für eine Gesellschaft, welche soziale, werterhaltende Arbeit ebenso hoch bewertet und wertschätzt wie finanziellen Mehrwert generierende Arbeit.

Jedes Individuum verdient den Wert von gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Jedes Individuum hat das Recht über seinen Körper selbst zu bestimmen.

 

Wertismus steht für gleiche Rechte und Pflichten für alle Individuen.

Jedes Individuum ist als Teil der Gesellschaft anerkannt, wird geschätzt und fühlt sich auch dementsprechend mitverantwortlich für das Wohlergehen der Gesellschaft und seiner Mitwelt.

 

Wertismus steht für die universalen Werte:

Anerkennung/Wertschätzung

Vertrauen

Gegründet in Zürich

Danie H. für WOM!, 12.2.2019

Wieso braucht es den WERTISMUS?

 

Um eine Spaltung der Gesellschaft und eine Entfremdung der Geschlechter zu verhindern scheint es unverzichtbar, eine neue Begrifflichkeit nebst dem Feminismus zu etablieren. Die meisten Anliegen die der heutige Feminismus immer noch für sich reklamiert, sind längst keine Forderungen mehr welche nur Frauen hegen sondern ebenfalls Männer und das ist auch gut so. Denn die meisten Themen sind keine Frauenthemen mehr sondern gesamtgesellschaftliche Themen, für welche es von allen Seiten und losgelöst von einem Geschlecht einzustehen gilt!

 

Meines Erachtens geht es im Kern des Feminismus um eine Wertedebatte.

 

Jeder Mensch ist gleich viel Wert und dies nicht nur in Bezug auf das Geschlecht sondern auch der Herkunft oder der sexuellen Identität.

 

Jedes Menschen Arbeit ist gleich viel Wert und sie/er verdient Anerkennung und gleichen Lohn für gleiche Arbeit. 

 

Es geht um das sichtbar machen sowie anders bewerten und verteilen der Wert-Erhaltenden Arbeit, wie Kinder-, Kranken- und Altenbetreuung, soziale Projekte sowie Kultur, welche das gemeinschaftliche Zusammenleben pflegen und erhalten. Und die nicht zu vergessen, die Basis und das Fundament bilden für eine prosperierende Wirtschaft!

 

Es gibt bereits sehr viele Männer, welche sich ebenfalls für all diese Anliegen aussprechen und einsetzen, aber sich trotzdem nicht zu den Feministen zählen möchten. Denn sie SIND keine Frauen, was der Begriff nun mal impliziert. Mit dem Wertismus entlassen wir all diese Anliegen aus der Geschlechterfrage und laden ALLE ein, sich dafür einzusetzen und sich in einer Bewegung wiederzufinden.

 

Dies hat ebenfalls mit Inklusion zu tun.

 

Solange all die oben erwähnten Themen, in der Frauen-Ecke isoliert bleiben und als Frauen-Anliegen gelten, werden sie nach wie vor als solche wahrgenommen.

Deshalb Wertismus, weil es um viel mehr geht als um reine Frauenanliegen und wir zur konstruktiven Gestaltung unserer Gesellschaft die Unterstützung ALLER Individuen brauchen!

 

WERT IS MUSt !

 

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